Häufig gestellte Fragen (FAQs)

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Peter Anderwald

Peter Anderwald

Geschäftsleitung

Wir weisen darauf hin, dass diese Antworten nach unserem besten Wissen erstellt haben. Können jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit übernehmen. Diese Anworten stellen ausschließlich unsere Meinung dar.

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Thema FEUERBESCHAU

Wer ist für die Durchführung der Feuerbeschau verantwortlich?

Prinzipiell ist für die Durchführung der Feuerbeschau der Eigentümer / Hausverwalter zuständig.

Sollte eine Kehrverpflichtung lt. § 19 Abs. 1 K-GFPO vorliegen, so ist die Feuerbeschau durch den Rauchfangkehrermeister von selbst durchzuführen.

Sollte keine Kehrverpflichtung vorliegen, dann hat der Eigentümer / Hausverwalter einen befugten Rauchfangkehrer damit zu beauftragen. Die Kosten hat der Eigentümer zu tragen.

Für Objekte des hohen Risikos ist ein Sachverständiger / Ingenieurbüro zu beauftragen.

Wie oft ist die Feuerbeschau durchzuführen?

Die Feuerbeschau ist ja nach Größe und Risiko des Objektes in den Interfallen von 5/09/15 Jahren durchzuführen.

Geringes Risiko:

  • Wohngebäude mit nicht mehr als zwei selbständigen Wohnungen und sonstige bauliche Anlagen mit gleichartigem brandschutztechnischem Risiko

Hohes Risiko:

  1. Betriebsanlagen, die einer in Umsetzung der Seveso-II-Richtlinie 96/82/EG oder der IPPC-Richtlinie 2008/1/EG erlassenen bundes- oder landesrechtlichen Bestimmung unterliegen, insbesondere §§ 77a und 84a der Gewerbeordnung 1994, §§ 59 und 60 des Abfallwirtschaftsgesetzes 2002 sowie dem Kärntner IPPC-Anlagengesetz und dem Kärntner Seveso-Betriebegesetz;
  2. Betriebsbauten und Betriebsanlagen mit umfangreichen, wartungsbedürftigen Brandschutzeinrichtungen, wie Brandmeldeanlagen, Sprinkleranlagen, Gaslöschanlagen und Rauchwärmeabzugsanlagen;
  3. Geschäftsbauten mit mehr als 2000 m² Betriebsfläche;
  4. Bauten für größere Menschenansammlungen, das sind mehr als 120 Personen in einem Raum oder mehr als 240 Personen in zusammenhängenden Räumen;
  5. Gebäude mit Aufenthaltsräumen mit einem Fluchtniveau von mehr als 22 Metern (Hochhäuser);
  6. Krankenanstalten, Alten- und Pflegeheime;
  7. Garagen mit einer Nutzfläche von über 1000m²;
  8. sonstige Objekte mit erhöhter Brandgefahr, wie historisch wertvolle Gebäude und Museen;
  9. volkswirtschaftlich bedeutsame Gebäude, wie Fernheizwerke über 350 kW;
  10. Biogasanlagen;
  11. Gebäude, in welchen im Brandfall mit Sicherheit erschwerte Evakuierungs- und Rettungsbedingungen zu erwarten sind.

Mittleres Risiko:

Sämtliche Objekte die nicht in das niedrige und hohe Risiko fallen.

Wer bestimmt ob ein Objekt in das Niedrige Risiko oder Hohe Risiko fällt?

Die Einteilung erfolgt durch den zuständigen Rauchfangkehrer. Dagegen ist ein Einspruch beim Bürgermeister möglich.

Wie hoch sind die Kosten für die Feuerbeschau?

Die Kosten für die Feuerbeschau werden für das niedrige und mittlere Risiko vom Rauchfangkehrer lt. Gebührenverordnung der Landesregierung abgerechnet. Für das hohe Risiko ist ein Angebot einzuholen. Die Abrechnung bei uns erfolgt nach Aufwand.

Thema KAMIN / RAUCHFANG

Wie oft muss ich meinen Kamin kehren lassen?

Die Anzahl der Kehrungen des Kamines hängt von dem verwendeten Heizmedium ab.

4x pro Jahr bei:
feste Brennstoffe, Heizöl schwer, Heizöl mittel oder Heizöl leicht. Zwischen den Reinigungen muss mindestens 8 Wochen liegen und im Zeitraum vom 15. September bis 31. Mai erfolgen

2x pro Jahr:
bei Heizöl extra leicht oder gleichwertig, Pellets mit einer Heizleistung von weniger als 30kW Heizleistung. Zwischen den Reinigungen muss mindestes 16 Wochen liegen und in der Zeit zwischen 15. September und 15. Mai erfolgen

1x pro Jahr:
Gasfeuerungsanlagen

Basis: K-GFPO §23 Abs 1

Gibt es eine Möglichkeit, dass ich den Kamin nicht kehren muss?

Jeder Kamin ist auf Grund der möglichen Verschmutzung zu reinigen.

Gibt es die Möglichgkeit die Anzahl der Reinigungen zu reduzieren?

Auf Antrag kann der Bürgermeister die Anzahl der Reinigungen unter der Zustimmung des zuständigen Rauchfangkehrers reduzieren.

Jedoch ist mindestens eine Kehrung pro Jahr erforderlich.

Basis: K-GFPO §20 Abs 2

Kann ich meinen Kamin / Rauchfang selber kehren?

Für das Kehren des Kamines ist der Rauchfangkehrer zuständig. Unter bestimmten Vorraussetzungen (K-GFPO §20 Abs 2) kann durch den Bürgermeister dem zugestimmt werden. Jedoch eine Kehrung ist immer durch den Rauchfangkehrer pro Jahr erforderlich.

Gibt es weitere Vorschriften für die Aufstellung von Feuerstätten?

Hie rgibt es auch die ÖNORM B 8311 – Installation und Errichtung vonm häuslichen Feuerstätten. Auch ist zu beachten, dass es je nach Ausführung des Objektes, Brennstoff,.. entsprechende Vorgaben und Richtlinien geben kann. Vor der Errichtung ist hier unbedingt das Einvernehmen mit dem zuständigen Rauchfangkehrermeister zu suchen.

Sicherheitsvorschriften:

Offenes Feuer und Licht / Kerzen:

Kerzen und offenes Licht ist immer unter Aufsicht zu halten. Auch ein kurzfristiges verlassen eines Raumes kann hier zu Problemen führen. So empfehlen wir, Kerzen nur dann anzuzünden, wenn man sich auch im Raum aufhält. Das brennen lassen von Kerzen ist verboten. Die erforderliche Obsorge bei dem Anzünden von Kerzen ist nicht außer acht zu lassen. Bedenke, jeder Großbrand entstand durch einen kleinen Funken. Deie Brandausbreitung geht sehr rasch. Verweis: K-GFPO §9

Thema GEWERBERECHT

Wann muss ich eine Betriebsüberprüfung machen?

Alle 5 Jahre ist jeder Betrieb verpflichtet eine Überprüfung lt. §82b GewO durchzuführen.

Wer darf eine §82b Überprüfung durchführen?

Diese Überprüfung darf jeder selber durchführen, wenn er das erforderliche Fachwissen besitzt. Sonst hat er sich entsprechenden Fachpersonen zu bedienen.

Arbeitnehmerschutz / Sicherheitstechnik: