Wann darf ein Brandschutzbeauftragter tätig werden?

Wann darf ein Brandschutzbeauftragter tätig werden?

Trotz vielen Diskussionen darf ein Brandschutzbeauftragter tätig werden, wenn er folgende Ausbildungen besucht hat:

Grundausbildung:

  • Brandschutzwart (Modul I)
  • Brandschutzbeauftragter (Modul II)

und

Nutzungsbezogene Seminare:

Nutzungsbezogene Seminare sind innerhalb von 2 Jahren nach der Grundausbildung zu absolvieren!

  • N1: Betriebe mit besonderer Personengefährdung (Hotels, Schulen, Universitäten, Bürogebäude, Veranstaltungsstätten, Wohnhausanlagen, Verkaufsstätten, Hochhäuser,..)
  • N2: Betriebe mit erhöhter Brandgefahr (Gewerbe- und Industrieanlagen, Holz- und Papierverarbeitende Betriebe,...)
  • N3: Betriebe mit besonderer Gefährdungen (wie Krankenhäuser, Pflegeheime, Strafvollzugsanstalten, ....)
  • N4: Betriebe mit besonders schutzwürdigen Einrichtungen (wie Historische Bauten, EDV-Räume,....)

sowie

Technikseminare:

Technikseminare sind innerhalb von 2 Jahren nach der Grundausbildung zu absolvieren!

Je nach Vorhandensein einer Anlage sind die folgenden Kurse zu besuchen:

  • Brandmeldeanlage
  • Rauch- und Wärmabzugsanlagen
  • Sprinkleranlagen
  • Gaslöschanlagen

Nach Absolvierung der Grundausbildung, nutzungsbezogenen Seminare und Technikseminare darf der Brandschutzbeauftragte seine Tätigkeit aufnehmen!
Die gleiche Ausbildung gilt für den Brandschutzbeauftragten-Stellvertreter!